Grenzen setzen, aber richtig!
Klar und wertschätzend Grenzen setzen
Kinder brauchen Orientierung. Gleichzeitig erleben viele pädagogische Fachkräfte, dass Regeln und Grenzen nicht selbstverständlich akzeptiert werden. Situationen, in denen Grenzen gesetzt, eingefordert oder durchgehalten werden müssen, gehören deshalb zum Alltag in Kita und Grundschule.
Diese Fortbildung beschäftigt sich mit der Frage, wie Grenzsetzung gelingen kann, ohne die Beziehung zum Kind aus dem Blick zu verlieren. Im Mittelpunkt steht das Konzept der Beziehungsautorität: die Fähigkeit, Sicherheit, Orientierung und Verlässlichkeit zu vermitteln, ohne auf Macht oder Strafen angewiesen zu sein.
Gemeinsam erkunden wir, wie pädagogische Fachkräfte klar und zugleich wertschätzend handeln können und welche Haltung dabei hilfreich ist.
Darum geht es
In der Fortbildung beschäftigen wir uns unter anderem mit folgenden Themen:
- Das Zusammenspiel von Beziehung, Orientierung und Sicherheit
- Das „magische Dreieck“ einer guten Erziehung
- Neue Autorität: Stärke statt Macht
- Grenzen, Regeln und Konsequenzen im pädagogischen Alltag
- Der Umgang mit Grenz- und Regelverletzungen
- Beharrlichkeit und Klarheit in herausfordernden Situationen
- Reflexion eigener Erfahrungen und pädagogischer Haltung
Die Inhalte verbinden theoretische Impulse mit konkreten Beispielen aus dem Alltag.
Für die Praxis
Die Fortbildung unterstützt dabei, die eigene Rolle im Umgang mit Grenzen bewusster wahrzunehmen und die persönliche Handlungssicherheit zu stärken.
Du entwickelst Ideen für einen klaren und gleichzeitig beziehungsorientierten Umgang mit Kindern, reflektierst die eigene Haltung und erhältst Anregungen, wie Regeln und Grenzen verständlich, verlässlich und respektvoll vermittelt werden können.
Geeignet für
- Pädagogische Fachkräfte in Kindertagesstätten
- Lehrkräfte und Mitarbeitende in Grundschulen
- Pädagogische Mitarbeitende, die Kinder begleiten und Orientierung geben
Die Fortbildung ist für die Arbeit mit Kindern ab dem Elementarbereich konzipiert. Die pädagogische Grundhaltung lässt sich darüber hinaus auch auf die Arbeit mit jüngeren Kindern übertragen.
Ende: 02.11.2026, 17:30 Uhr