Verbindung schaffen
Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg ist ein Weg, auch in schwierigen Situationen miteinander in Verbindung zu bleiben. Sie unterstützt Menschen dabei, sich klar auszudrücken, empathisch zuzuhören und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
Gewaltfreie Kommunikation wird auch Einfühlsame Kommunikation genannt. Sie richtet den Blick auf das, was Menschen bewegt: Gefühle, Bedürfnisse und die Sehnsucht nach einem gelingenden Miteinander.
Dabei geht es nicht darum, immer freundlich zu sein oder Konflikte zu vermeiden. Im Gegenteil: Gewaltfreie Kommunikation unterstützt dabei, auch schwierige Themen klar anzusprechen und Konflikte konstruktiv zu bearbeiten.
Mehr als eine Methode
Für viele ist die Gewaltfreie Kommunikation zunächst ein Modell für gelingende Gespräche.
Mit der Zeit wird sie oft:
- eine Haltung
- eine Form der Selbstreflexion
- eine Orientierung für Beziehungen
- ein Weg, Konflikte konstruktiv zu gestalten
- eine Unterstützung für persönliches Wachstum
Die Gewaltfreie Kommunikation lädt dazu ein, hinter Bewertungen, Vorwürfen und Forderungen die Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen, die Menschen bewegen.
Sie hilft, sowohl mit sich selbst als auch mit anderen bewusster und verständnisvoller umzugehen.
Für wen?
Für Menschen,
- die Konflikte konstruktiv bearbeiten möchten,
- die ihre Kommunikation bewusster gestalten wollen,
- die Beziehungen stärken möchten,
- die mehr Klarheit und Verbindung in Gesprächen suchen,
- die mit Menschen arbeiten und leben,
- die sich persönlich weiterentwickeln möchten.
Gewaltfreie Kommunikation kann im beruflichen ebenso wie im privaten Alltag hilfreich sein.
Für uns
Die Gewaltfreie Kommunikation ist für uns weit mehr als ein Modell für Gesprächsführung.
Sie unterstützt uns dabei, Menschen mit ihren Bedürfnissen, Werten und Beweggründen wahrzunehmen und auch in herausfordernden Situationen nach Verbindung und Verständigung zu suchen.
Die Gewaltfreie Kommunikation ist für uns weniger eine Methode als vielmehr eine Haltung. Sie prägt unseren Blick auf Menschen, auf Zusammenarbeit und auf Konflikte.
Diese Haltung begleitet uns in der Mediation, in der Supervision, in der Prozessbegleitung sowie in unseren Fortbildungs- und Ausbildungsangeboten. Sie hilft uns dabei, verständnisvoll, klar und zugleich verbindend zu handeln.
Gewaltfreie Kommunikation lernen
Am besten lässt sich Gewaltfreie Kommunikation dort verstehen und lernen, wo sie erlebt und ausprobiert werden kann.
Je nach Interesse, Vorerfahrung und zeitlichen Möglichkeiten gibt es unterschiedliche Zugänge.
- Themenabende: Kurze Impulse zu einzelnen Themen der Gewaltfreien Kommunikation.
- Einführungsseminare: Für Menschen, die die Grundlagen der Gewaltfreien Kommunikation kennenlernen möchten.
- Vertiefungsseminare: Für Menschen mit ersten Erfahrungen, die einzelne Aspekte weiter erforschen und vertiefen möchten.
- Jahresgruppe: Kontinuierliches Lernen, gemeinsames Üben und die Möglichkeit, die Haltung der Gewaltfreien Kommunikation Schritt für Schritt in den Alltag zu integrieren.
- Zielgruppenspeziefisch: für Führungskräfte und für Pädagog*innen